Welche Möglichkeiten bieten mobile IT-Systeme in der Instandhaltung?

Meinung

Mobile Systeme werden heute nicht nur zur Auftragsbearbeitung, vielleicht noch ergänzt um eine Zeiterfassung, eingesetzt.

23. September 2015

• über Objektidentifikation per Barcode, RFID oder GPS, mit anschließender Objektdatenerfassung und -bearbeitung,

• die Erfassung von Störungen und Mängeln mit zugeordneten Fotos,

• eine mobile Dokumentenbearbeitung,

• die Unterstützung einer mobilen Materialwirtschaft bis hin zu

• automatisierten Auswertungen, die direkt zum Beispiel zur Schichtübergabe auf dem Tablet zur Verfügung stehen.

Der Aspekt Information und Kommunikation gewinnt deutlich an Relevanz, wie der Einsatz von WhatsApp und Skype nicht mehr nur im privaten Bereich zeigt. Technische Voraussetzung ist ein Online-Betrieb, in den immer mehr Betriebe mit einem flächendeckenden Ausbau der WLAN-Netze investieren. Die Umsetzung der so entstehenden neuen Möglichkeiten erfolgt heute vermehrt durch den Einsatz von Apps anstatt Client-Server- und Webapplikationen. Apps ermöglichen zum Beispiel nicht nur die Aufnahme von Fotos, sondern gleich deren Auswertung durch Bildverarbeitung, beispielsweise für eine Zählerablesung durch einfaches Fotografieren.

Solche Lösungen vereinfachen die Dateneingabe, die dann nicht mehr nur über eine Tastatur erfolgen muss. Systeme mit Spracheingabe beziehungsweise -steuerung, übrigens auch über normale Telefone nutzbar, vereinfachen den Umgang und können für freie Hände bei der Arbeit sorgen.

Prototypische Lösungen im Bereich Augmented Reality, mit denen im Bild gleich die benötigte Information zum Objekt dargestellt werden kann, zeigen kommende Trends auf.

Frank Lagemann

Vorstand der GreenGate AG

Erschienen in Ausgabe: 02/2015