Transportables Motoren- und Pumpenprüfgeräte

Die transportablen Motoren- und Pumpenprüfgeräte von Vogelsang & Benning machen viele Vorteile der stationären Prüfstandstechnologie des Spezialisten für Mess- und Prüftechnik für den mobilen Einsatz verfügbar.

04. Dezember 2015
Mit dem transportablen Motoren- und Pumpenprüfgerät Motor-Top beziehungsweise Pumpen-Top präsentiert Vogelsang & Benning eine Weiterentwicklung für gleich zwei Anwendungen. Bild: Vogelsang & Benning Prozeßdatentechnik GmbH
Bild 1: Transportables Motoren- und Pumpenprüfgeräte (Mit dem transportablen Motoren- und Pumpenprüfgerät Motor-Top beziehungsweise Pumpen-Top präsentiert Vogelsang & Benning eine Weiterentwicklung für gleich zwei Anwendungen. Bild: Vogelsang & Benning Prozeßdatentechnik GmbH)

Wilfried Benning, Geschäftsführer von Vogelsang & Benning, erklärt die Vorteileder transportablen Motoren- und Pumpenprüfgeräte: „Mit den transportablen Prüfgeräten wenden wir uns insbesondere an Reparaturbetriebe und kleine Unternehmen, die den Einstieg in eine rechnergestützte Prüfstandstechnologie suchen.“ Mit Hilfe des Gerätes lässt sich zum Beispiel ein bestehender Prüfstand im Hinblick auf eine zentrale Messwerterfassung und -verarbeitung sowie Protokollierung der Ergebnisse ausbauen.

Ein ausgefeiltes Softwarekonzept mit den notwendigen Auswertungen und Protokollen gibt vor allem Reparaturbetrieben von Elektromotoren oder Pumpen, aber auch Herstellern eine leistungsfähige mobile Prüfausrüstung an die Hand. Dabei unterscheiden sich die beiden Ausführungen Motor-Top und Pumpen-Top lediglich in der Softwareapplikation. Eine Erweiterung des Anwendungsgebiets vom Motor-Top zum Pumpen-Top und umgekehrt ist daher zu jedem Zeitpunkt durch ein reines Softwareupgrade möglich.

Motorenprüfung

Je nach vorhandener Ausstattung hinsichtlich der Prüflingsversorgung ermöglicht das MotorTOP unterschiedliche Messungen: Leerlaufkennlinie mit Einzelverlustbestimmung für Drehstrommotoren; Dauerlaufmessung mit automatischer zyklischer Datenspeicherung; Kurzschlusskennlinie mit Berechnung der Sättigungsfaktoren für Strom und Drehmoment; Betriebskennlinien als Funktion der Wellenleistung sowie Drehmomentkennlinie als Funktion der Motordrehzahl.

Neben einer auftragsbezogenen Prüflingsverwaltung und der Speicherung sowie Archivierung aller Prüfergebnisse stehen umfangreiche tabellarische und grafische Auswertungen als Dokumentation der durchgeführten Prüfungen zur Verfügung. Für die weitere kundenspezifische Auswertung der Daten und Ergebnisse ist ein Export nach Excel möglich.

Pumpenprüfung

Das Basisgerät ist so konzipiert, dass Pumpen beliebiger Bauart geprüft werden können. Je nach den Gegebenheiten vor Ort können auch Betreiber von Pumpen detaillierte Messungen an im Feld befindlichen Pumpen durchführen. Um die abgegebene hydraulische Leistung der Pumpe zu bestimmen, müssen der Druck an der Saug- und Druckseite sowie die Durchflussmenge gemessen werden.

Sofern Druckaufnehmer und Durchflussmesser in der Messstrecke eingebaut sind, können deren Signale mit in die Messung einbezogen werden. Sind Absperrorgane zur Durchflussregelung vorhanden und lassen sich verschiedene Betriebspunkte anfahren, so können diese überprüft und protokolliert werden. Durch Verstellen des Absperrorgans kann die gesamte Förderkennlinie aufgenommen werden und optional auch eine Drehzahlmessung erfolgen.

Zur weiteren Ausstattung der Geräte steht umfangreiches Zubehör zur Verfügung, beispielsweise drei Temperatursensoren jeweils mit Magnetfuß und Anschlusskabel (4-Leiter-Technik) oder ein Drehzahlaufnehmer nach dem Laserreflexionsprinzip, montiert auf beweglichem Stativ mit Magnetfuß und Anschlusskabel. Anschlussleitungen für die Strom- und Spannungsmessung bzw. Zangenstromwandler runden die Ausstattung der Geräte Motor-Top und Pumpen-Top ab.