Optimierungspotenzial

Studie - Mobilex hat in einer Marktstudie 112 Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Energieversorgung, Facility-Management, IT- und Telekommunikation zum Thema Subunternehmer-Integration im technischen Außendienst befragt.

11. September 2019
Optimierungspotenzial
(Quelle: Mobilex)

Der Anteil der Aufträge, die an Subunternehmer vergeben werden, variiert laut der Befragung je nach Unternehmen. Bei gut einem Drittel (die Prozentzahlen geben jeweils die häufigsten Nennungen pro Frage wieder) der befragten Unternehmen liegt der Anteil der extern vergebenen Aufträge unter 10 Prozent. Für 21,7 Prozent übernehmen externe Kräfte bis zu 20 Prozent der Aufträge. Bis zu 50 Prozent macht es bei 15,2 Prozent der Auftraggeber aus.

Vielfältige Gründe

Die Gründe für die Beauftragung von Subunternehmern sind dabei vielfältig. 37,8 Prozent nutzen externe Dienstleister wegen fehlender interner Kapazitäten. Für 21,4 Prozent decken sie bestimmte Regionen oder Länder ab. 11,2 Prozent der befragten Unternehmen setzten sie zur Abdeckung von bestimmten Servicezeiten, wie zum Beispiel am Wochenende ein. Und für 14,3 Prozent punkten Subunternehmer mit besonderen Qualifikationen, die den eigenen Mitarbeitern fehlen.

Eine besondere Herausforderung bei der Zusammenarbeit mit Subunternehmern stellt die Art und Weise der Beauftragung und Rückmeldung über die geleisteten Aufträge dar. Die meisten Unternehmen (40,5 Prozent) beauftragen ihre Subunternehmer per E-Mail, 22,8 Prozent per Telefon und nur 10,1 Prozent über eine Service-App. Auch für ihre Rückmeldungen nutzen die meisten Subunternehmer E-Mail (36,4 Prozent), ein Online-Portal (19,5 Prozent) oder die postalische Zusendung (18,2 Prozent). Nur 10,4 Prozent der Subunternehmer melden ihre Aufträge über eine Service-App zurück.

Kaum Status-Überblick

Einen Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstatus der Aufträge erhalten die meisten Unternehmen gar nicht (32,4 Prozent) oder nur auf telefonische Nachfrage (38 Prozent). Nur knapp 20 Prozent der Auftraggeber wissen, wie es um den Status ihrer vergebenen Aufträge steht, da die Techniker diesen über ein Online-Portal oder über eine Service-App pflegen.

Knapp zwei Drittel der Befragten (68,5 Prozent) wünschen sich eine bessere Integration und Kommunikation mit ihren Subunternehmern über ein gemeinsam genutztes Portal.

Erschienen in Ausgabe: 02/2019
Seite: 29