In unserem Branchenindikator Instandhaltung, den wir am FIR viermal im Jahr durchführen, zeigte sich, dass in der Instandhaltung zwar die Nutzenvorteile von Wissensmanagementpraktiken gesehen werden, aber zahlreiche Hemmnisse bestehen. Diese sind die fehlende Akzeptanz der Mitarbeiter durch eine zusätzliche Arbeitsbelastung und die fehlende Motivation durch den nicht direkt sichtbaren, persönlichen Nutzen des eigenen Wissenstransfers.

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Daraus lassen sich direkt Maßnahmen ableiten, die zu einem erfolgreichen Einsatz von Wissensmanagement in der Instandhaltung führen. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern den Mehrwert auf, den jeder einzelne von einem funktionierenden Wissensmanagementsystem hat – und vor allem: Geben Sie Ihren Mitarbeiter die Zeit, dieses auch zu nutzen. Zielvereinbarungen können zudem helfen, um die Bedeutung von Wissensmanagement bewusst zu machen.

Die Zuordnung von Verantwortlichkeiten für Einzelne hilft, dass Inhalte in einem Wissensmanagementsystem aktuell und gepflegt bleiben – eine Grundvoraussetzung, damit es funktioniert. Daneben ein Schlüssel zum Erfolg: eine einfache Technologie, die intuitiv zu bedienen und zu pflegen ist und in der Inhalte beispielsweise einfach durch Schlagworte gesucht werden können. Die Auswahl der Technologie hängt dabei von Ihrer Unternehmensstruktur und dem Kontext der Wissensverarbeitung ab.

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Jana Frank

Dienstleistungsmanagement

Leiterin der Fachgruppe Subscription Business Management

FIR e. V. an der RWTH Aachen