Mitsubishi Electric und sein e-F@ctory-Alliance-Partner Lenord + Bauer haben ein Zustandsüberwachungssystem für Werkzeugmaschinen entwickelt. Hierbei können innerhalb der Maschinensteuerungen von Mitsubishi Electric – unter anderem auch in deren CNCs – intelligente Drehgeber mit einer direkten Kommunikationsschnittstelle kombiniert werden. So ist es möglich genaue und aktuelle Statusinformationen leicht abzurufen.

Die kompakten Geber der Mini-Coder-Serie von Lenord + Bauer erfassen und überwachen neben Temperatur, Drehzahl und Position auch die Betriebsstunden. Auf der Grundlage dieser Parameter lässt sich die Instandhaltung optimal planen, weil das System frühzeitig warnt, wenn Wartungsarbeiten anstehen oder Komponenten erneuert werden müssen. Das ferromagnetische Messzahnrad und die Abtasteinheit können dabei Drehzahlen bis zu 100.000 Umdrehungen pro Minute erfassen. Somit eignet sich das Messsystem ideal als Ist-Wert-Geber für die Spindeln und Positioniersysteme von Werkzeugmaschinen.

Die zweite Lösung nutzt künstliche Intelligenz (KI), um die Möglichkeiten der Predictive Maintenance voll auszuschöpfen. Hierbei analysiert eine cloudbasierte Lösung unter Verwendung der KI-Plattform IBM Watson die Betriebsdaten und optimiert basierend auf tatsächliche Nutzung und Verschleißmerkmale die Instandhaltungsroutinen. Das System eignet sich daher für Roboter und andere Geräte wie Werkzeugmaschinen.

Beide Lösungen zeigen, wie eine intelligente, vorausschauende Zustandsüberwachung von Werkzeugmaschinen und Robotern Betriebskosten senken, Anlagen produktiver und Prozesse effizienter machen kann.