Komplettlösung zur vereinfachten Prüfung von Betriebsmitteln

Um Prüfprozesse zu vereinfachen, verbaut RUD die nötigen RFID-Transponder serienmäßig in definierten Produktgruppen. So lässt sich mit dem RUD-Blue-ID-System die Sicherheit von Mitarbeitern und Lasten, aber auch die Rechtssicherheit für ein Unternehmen mit geringstem Aufwand herstellen.

23. April 2019
Komplettlösung zur vereinfachten Prüfung von Betriebsmitteln
Der einpressbare RUD-ID-Point überzeugt auch bei schwierigen Anwendungen und Umgebungsbedingungen. Einsetzbar bei extremen Temperaturen, sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schläge, Wasser, Schmutz. (Quelle RUD)

Hier sind Prüfungen sicherheitsrelevanter Betriebsmittel in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) verankert, in vielen anderen Ländern gibt es ähnliche Regelungen. Doch der herkömmliche Prozess von der dauerhaften Identifikation der Produkte über die Prüfung bis zur rechtssicheren Dokumentation der Prüfdaten ist zeit-, personal- und kostenintensiv. Insbesondere die Identifikation und die Dokumentation binden dabei im Alltag immense Ressourcen. Dennoch ist der Prozess unverzichtbar. Zumal es nicht nur darum geht, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, sondern vor allem um den Schutz der Menschen und nicht zuletzt der zu hebenden Lasten. Sicherheitsprüfungen liegen also im eigenen Interesse der Unternehmen.

Komplettes System aus einer Hand

»Mit unserem RUD-Blue-ID-System lassen sich Inspektionskosten und -zeiten erheblich verringern, während zugleich der Prozess dank Fehlervermeidung wesentlich sicherer wird«, erläutert Hermann Kolb, Bereichsleiter der Sling & Lashing Business Unit bei RUD. Das System besteht aus drei Komponenten: RFID-Transpondern, der Hardware zum Auslesen der werkseitig vergebenen eindeutigen Identifikationsnummer sowie einer speziellen Software-Lösung zur Dokumentation und Verwaltung der Prüfdaten.

Für jeden Einsatz der passende Transponder

Dazu bietet RUD eine Reihe weiterer Transponder an, die laut RUD auch unter harten Bedingungen extrem widerstandsfähig sind. Sie lassen sich je nach Variante und Art des Betriebsmittels einpressen, aufkleben, anhängen oder als zusätzliches Kettenglied integrieren. In jedem RFID-Transponder ist eine nur einmal vergebene Identifikationsnummer gespeichert. Bei der Prüfung lässt sich dann per Klick jedes mit RFID-Transponder versehene RUD Bauteil berührungslos und fehlerfrei identifizieren.

Für dieses Auslesen wird der RUD-USB-ID-Reader verwendet, der mit allen gängigen Hochfrequenz-Transpondern und Chips nach ISO 15693 kompatibel ist. Er lässt sich via Bluetooth-Adapter beziehungsweise USB-Kabel mit PC, Tablet, Laptop oder Smartphone koppeln und sendet die Identifikationsnummer an eine Dokumentations- und Verwaltungssoftware.

Auch eine Offline-Prüfung mit späterer Daten-Synchronisierung ist möglich. Ein zusätzlicher Nutzen: Wichtige Produktdaten können – unabhängig von Prüfungen –via App bzw. RUD-Website direkt am Betriebsmittel vor Ort abgerufen werden.

Einfache Prüfdokumentation und -verwaltung

Bei der Software zur Dokumentation und Verwaltung hat der Anwender die Wahl. Er kann dazu entweder bestehende Datenbanken und Standardprogramme wie zum Beispiel Office-Anwendungen oder SAP einsetzen. Oder er nutzt die speziell dafür entwickelte, cloudbasierte Software AYE-D.NET, die RUD zusammen mit dem Partnerunternehmen Syfit als SaaS-Lösung (Software as a Service) anbietet.

Durch das SaaS-Modell entfallen Installation, Softwarepflege und Hosting. AYE-D.NET kombiniert Prüfsoftware, Verwaltungssoftware und Dokumentationssoftware. Das ermöglicht eine einfache digitale Pflege, Analyse und Verwaltung von Produktdaten, Pru?fberichten und Dokumenten. Außerdem erinnert die Software an gesetzlich vorgeschriebene Pru?fungen, erstellt automatisch Pru?fberichte und archiviert sie. »Die gesamte Prüfung von Betriebsmitteln wird dadurch extrem zeitsparend«, betont Unit-Leiter Hermann Kolb. Zudem lässt sich das System problemlos auf weitere prüfpflichtige Betriebs- und Arbeitsmittel erweitern.