Kluges Programm

Markt

Condition Monitoring - Mit seinem ›Machine Health Reporting‹-Programm unterstützt SKF kleine oder mittelständische Unternehmen bei der professionellen und periodischen Zustandsüberwachung und -analyse.

24. März 2015
Am Anfang der zustandsabhängigen Instandhaltung steht die Datensammlung.
Bild 1: Kluges Programm (Am Anfang der zustandsabhängigen Instandhaltung steht die Datensammlung. )

Großunternehmen nutzen die zustandsabhängige Instandhaltung schon lange, um die Gesamtbetriebskosten zu senken, die Maschinenverfügbarkeit zu verbessern und Produktionsausfälle zu vermeiden. Viele kleine oder mittelständische Unternehmen haben jedoch weder die finanziellen noch die personellen Möglichkeiten, um eine professionelle und periodische Zustandsüberwachung und -analyse zu implementieren.

Mit dem ›Machine Health Reporting‹-Programm (MHRP) bietet SKF eine geeignete Lösung. Dieses Programm ist ein Partnerschaftsangebot, mit dem Unternehmen den Vorteil einer zustandsabhängigen Instandhaltung nutzen können, ohne Geld für zusätzliche Zustandsüberwachungstechnik oder für spezielle Schulungen zur Datenauswertung ausgeben zu müssen. SKF sowie zertifizierte SKF-Vertragspartner unterweisen das Instandhaltungspersonal des Kunden in der Bedienung moderner, tragbarer SKF-Datensammler und zeigen ihnen alle weiteren Anwendungen, die das System erfordert.

Schwingungsdaten sammeln

Im Arbeitsalltag werden schließlich die Schwingungsdaten mit tragbaren Datensammlern von den Mitarbeitern auf den normalen Kontrollgängen gesammelt. Es muss also keine zusätzliche Zeit dafür eingerechnet werden. Anschließend werden die Messdaten via Internet an SKF gesendet und dort mit Hilfe von fortschrittlichster Analysetechnik geprüft, analysiert und schließlich in Berichtsform gespeichert. Wie kritisch der Status einer Maschine ist, wird dabei durch ein leicht erfassbares Ampelsystem – grün, gelb, rot – angezeigt.

Bei kritischen Maschinenzuständen wird der Kunde sofort von SKF benachrichtigt. Es werden zudem etwaige Probleme aufgeführt und Korrekturmaßnahmen empfohlen, mit denen sich ungeplante Stillstandszeiten vermeiden lassen. Kurz gesagt: Der Kunde sammelt die Daten, SKF analysiert, wertet aus und gibt, wenn nötig, Handlungsempfehlungen. Einmal im Jahr erhält der Kunde zudem einen ausführlichen Analysebericht mit Trends. Dieser wird von SKF Spezialisten persönlich vor Ort vorgestellt. Im Rahmen dieses Besuches findet auch eine Begehung der Anlage statt, um das Programm zu überprüfen.

Überprüfung des Systems

Über das ganze Jahr hinweg steht zudem ein Telefonsupport zur Verfügung, und zweimal im Jahr erfolgt eine Überprüfung des Systems durch lokale zertifizierte SKF-Vertragspartner. Sollte ein Problem direkt behoben werden müssen, stehen die Vertragspartner zudem jederzeit zur Verfügung. Ein weiterer ausschlaggebender Vorteil des ›Machine Health Reporting‹-Programms: Für jedes abgeschlossene Kalenderjahr wird eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorgenommen, in deren Rahmen auch eine Bewertung der Befunde und eingeleiteten Maßnahmen stattfindet.

Nach den ersten Schulungen sind außerdem keine aufwendigen Mitarbeiterweiterbildungen mehr nötig. Die Mitarbeiter werden sogar entlastet und haben so mehr Zeit für andere Aufgaben, was wiederum auch zur Senkung der Instandhaltungskosten beiträgt. Der Kunde profitiert letztendlich ab der ersten Messung von den Erfahrungen, die SKF in mehreren Jahrzehnten mit der zustandsabhängigen Instandhaltung erworben hat, und muss nicht einen langwierigen Lernprozess durchlaufen. Typische Anwendungen für das ›Machine Health Reporting‹-Programm sind Motoren, Pumpen, Gebläse und Kompressoren sowie Getriebe, Walzen und Spindeln – im Prinzip alle rotierenden Maschinen.

Erschienen in Ausgabe: 01/2015