Neue Messe für Instandhaltung und Services in Stuttgart

Die Messe Stuttgart veranstaltet vom 23. bis 24. Oktober 2019 auf dem Stuttgarter Messegelände mit der In.Stand eine neue Messe für Instandhaltung und Services. Thematisch im Mittelpunkt stehen auf der In.Stand industrielle Dienstleistungen von spezialisierten Serviceunternehmen sowie internen Wartungs- und Instandhaltungsorganisationen.

22. Februar 2019
Die Fachmesse In.Stand mit begleitenden Foren findet vom 23. bis 24. Oktober 2019 auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Quelle: Messe Stuttgart
Bild 1: Neue Messe für Instandhaltung und Services in Stuttgart (Die Fachmesse In.Stand mit begleitenden Foren findet vom 23. bis 24. Oktober 2019 auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Quelle: Messe Stuttgart)

Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung entwickelt die Messe Stuttgart das Veranstaltungsformat der In.Stand, die an zwei Tagen kompakt das gesamte Spektrum von Consulting und Finanzierung, über Integration und Training, bis hin zu Wartung und Rückbau oder Recycling zeigt.

Zu den adressierten Branchen zählen in erster Linie der Maschinen- und Anlagenbau, die Automotive-Branche und die Zulieferindustrie. Laut Messe Stuttgart spricht die In.Stand mit ihren Angeboten alle Branchen an von der Metallbearbeitung, über Kunststofferzeugung und Elektrotechnik, bis hin zu Luft- und Raumfahrtechnik an. Serviceleiter, Instandhaltungsingenieure und Fertigungsleiter finden hier demnach passende Angebote für ihre Aufgaben.

Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologie bei der Messe Stuttgart, erläutert: „Der Standort im Süden Deutschlands, welcher die Automotive-Branche und den Maschinenbau repräsentiert wie keine andere Region, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hinzu kommt die angestrebte enge Verzahnung von Instandhaltung und Service. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Branche diese Plattform in den kommenden Jahren zu entwickeln.“

Im Rahmenprogramm werden Vorträge zu aktuellen Trends wie Predictive (Smart) Maintenance gehalten und Industrie 4.0 Showcases gezeigt. Guided Tours verschaffen einen kompakten Überblick über das präsentierte Portfolio. Beim In.Stand.-Networkingabend können Aussteller und Besucher ihre Kontakte pflegen und vertiefen.

Branchenverbände und Forschung unterstützen neues Format

Unterstützung dabei sagt das Forum Vision Instandhaltung e.V. zu. „Für unsere Mitglieder bildet die neue In.Stand eine wichtige Plattform in Süddeutschland, um ihre Angebote und Services zu präsentieren. Mit einem FVI-Gemeinschaftsstand wird die Teilnahme auch für unsere Mitgliedsunternehmen sehr attraktiv. In Stuttgart erreichen wir viele Unternehmen, die im wirtschaftsstarken Südwesten ansässig sind oder hier Vertretungen unterhalten“, so Rainer Brenk-Ortolf, Mitglied des Vorstands im FVI Forum Vision Instandhaltung e.V.

Thomas Vierhaus, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im VTH Verband Technischer Handel e.V. ergänzt: „Eine eigenständige Messe für Instandhaltung in Süddeutschland, zumal in der starken Wirtschaftsregion Baden-Württemberg, ist wichtig für die Unternehmen, die Services im Bereich Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) anbieten. Hier treffen im Herbst Angebot und Nachfrage ideal aufeinander.“

Ähnlich sieht es die Association for Services Management International AFSMI. Manfred Botschek, Vizepräsident AFSMI German Chapter e.V., führt aus: „Aus der Sicht der AFSMI Germany Chapter ist die Messe In.Stand ein idealer Ort für Networking und den fachlichen Austausch zwischen Serviceexperten aus Instandhaltung, von industriellen Service-Dienstleistern und Software-Herstellern. Dort verschafft man sich Einblick in die Chancen durch die Digitalisierung, neue Dienstleistungen und Produkte, um auch in der Zukunft das eigene Portfolio für seine Kunden erfolgreich und profitabel zu gestalten."

Mit dem Stuttgarter Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist ein wichtiger Impulsgeber aus Forschung und Entwicklung mit an Bord. „Wir unterstützen die Messe Stuttgart mit unserem Know-how bei der Entwicklung einer anwenderorientierten, praxisnahen Veranstaltung für den Bereich Instandhaltung und Service. In Fachforen werden Best Practice vermittelt – sprich keine hochfliegenden Forschervisionen, sondern echte Praxisbeispiele und Lösungen, die für Anwender funktionieren“, verspricht Prof. Dr.-Ing Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA.