23. OKTOBER 2018

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Neuer Motorgenerator erhöht das Leistungspotenzial


Voith hat den Auftrag zur Modernisierung eines Motorgenerators im Pumpspeicherkraftwerk Vianden in Luxemburg erhalten. Das Projekt umfasst die Auslegung, Berechnung, Konstruktion, Lieferung und Montage einer der beiden leistungsstärksten Maschinen im Kraftwerk.
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Neben der Leistungserhöhung, wird der neue Motorgenerator nach Wiederinbetriebnahme schneller auf Änderungen der Lastanforderungen aus dem Energienetz reagieren können. Die Auswahl und Konstruktion der Komponenten sorgt zudem für längere Servicezyklen. Bis zum Jahr 2021 sollen die Arbeiten an der Maschine abgeschlossen sein.

Das unmittelbar an der deutsch-luxemburgischen Grenze gelegene Kraftwerk Vianden speist direkt in das deutsche Stromnetz ein. Damit dient es als flexibler Stromspeicher und wird zur Netzregulierung im Rahmen der Energiewende eingesetzt. Eigentümer ist die Societé Electrique de l’Our S.A., vermarktet und betrieben wird das Kraftwerk von RWE Generation.

Im Rahmen der Modernisierung wird der alte Motorgenerator aus dem Jahr 1976 durch eine neue Synchronmaschine von Voith ersetzt. Diese steigert die Leistung des Maschinensatzes um rund sieben Prozent auf 217 Megawatt. Die Pumpturbine bleibt hierbei unverändert.

Hochmoderner Anfahrumrichter

Zusätzlich wird die neue Maschine mit einem hochmodernen Anfahrumrichter ausgerüstet. „Dieser ersetzt das direkte Anfahren der Maschine über Anlaufstrombegrenzungsdrosseln und einer komplexen Dämpferwicklung des Generatorrotors. Mit dem neuen Anfahrumrichter kann die Maschine noch schneller auf Lastschwankungen im Stromnetz reagieren“, sagt Stefan Linhart, Projektmanager bei Voith Hydro Deutschland. Derartige Schwankungen sind charakteristisch für Stromnetze, die in zunehmendem Maße durch erneuerbare Energiequellen gespeist werden.


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Datum:
04.05.2018
Unternehmen:
Bilder:
Voith

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