21. OKTOBER 2018

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Was macht die Arbeitsvorbereitung zu einem strategischen Erfolgsfaktor in der Instandhaltung?


Nachgefragt

Unsere kapitalintensiven, technisch komplexen und automatisierten Betriebsführungs-, Produktions- und Anlagenwirtschaftsprozesse erfordern effektives, effizientes, Q-HSE-gesichertes, dokumentiertes und rechtssicheres Arbeiten. Bedarfsgerechter Organisations- und Planungsgrad sind ein Muss.

Wer plant, der führt, schafft transparente Entscheidungsgrundlagen und sichert Steuerbarkeit. Dokumentierte Planung und Arbeitsvorbereitung (AV) im Instandhaltungs-Auftragsprozess bilden die arbeitswirtschaftliche Basis für zielorientiertes, termin-, sach- und fachgerechtes Arbeiten. Instandhaltungsplanung und Arbeitsvorbereitung schaffen außerdem die dokumentierten Grundlagen für nachhaltiges, nachweisfähiges beziehungsweise rechtssicheres Arbeiten.

Bedarfsgerechte Instandhaltungs-Planungs- und AV-Funktionen ermöglichen qualifizierte Entscheidungen, die messbare Senkungen der Repair- und Downtime um bis zu 30 Prozent ermöglichen. Mithilfe der AV-Funktionen lassen sich auch Entscheidungen für optimierte Ressourcen- und Mitteleinsätze fällen, die zu einer messbaren strukturellen Senkung der Instandhaltungskosten um bis zu 50 Prozent führen.
Die aus der dokumentierten Planung, Arbeitsvorbereitung und Steuerung hervorgehenden datentechnischen Ergebnisse führen zu einem aussagefähigen Instandhaltungs-Berichtswesen (BW) und Management-Informations-System (MIS) für Instandhaltungs-Kenn- und Leistungszahlen (KPI) und ermöglichen ein belastbares Instandhaltungs-Controlling.

Gleichzeitig sichern Planungs- und AV-Funktionen die notwendige Datenbasis für interne und externe KVP (kontinuierliche Verbesserungsprozesse), Information, Kommunikation und Koordination.

Günter Rössler
Senior Consultant
R&P-Consult Unternehmensberatung

Ausgabe:
IQ 01/2018
Bilder:
Günter Rössler

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