22. JULI 2018

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Wertorientiertes Instandhaltungs- und Asset Management


Die neueste Conmoto-Projektstudie bestätigt: Ein wertorientiertes Instandhaltungs- und Asset Management ist der Schlüssel zur nachhaltigen Steigerung der Produktionseffizienz in der Chemie- und Pharmaindustrie.
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Es stellt sich die Frage, was zu tun ist, um diese Potentiale systematisch auszuschöpfen. Als langfristig wirksamstes Handlungsfeld stellten sich dabei gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit und -zuverlässigkeit heraus. So summieren sich in den europäischen Produktionsstätten für chemische und pharmazeutische Produkte allein die indirekten Instandhaltungskosten durch Anlagenstillstände (Zeit-, Leistungs- und Qualitätsverluste) jährlich auf 40,5 Milliarden Euro.

„In unseren bisherigen Projekten in der Chemie- und Pharmabranche konnte die Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness) im Durchschnitt um 8 Prozentpunkte gesteigert und damit eine zusätzliche Wertschöpfung erzielt werden“, rechnet Blechschmidt vor. Das bedeutet für den Produktionsstandort „Europa (EU 27)“: Hochgerechnet auf die Gesamtbranche ließen sich allein die technisch beeinflussbaren Produktionsausfallkosten um 12,1 Milliarden Euro senken.

Darüber hinaus wurden in der Folge die direkten Instandhaltungskosten für Material, Personal und Fremdleistungen durchschnittlich um 18 Prozent verringert. Über alle Unternehmen hinweg werden demnach in Europa jedes Jahr zusätzlich über 2,4 Milliarden Euro zu viel für Instandhaltungsleistungen ausgegeben. Die Gesamtsumme der vermeidbaren Verschwendung bzw. der Verluste steigt damit auf derzeit 14,5 Milliarden Euro.

Die Conmoto Projektstudie verdeutlicht: Die optimierten Chemie- und Pharmabetriebe konnten eine deutlich höhere Anlagenverfügbarkeit mit einem geringeren Ressourcenaufwand erreichen. Diese Fortschritte bei der betrieblichen Leistungsfähigkeit wirkten sich auch nachhaltig positiv auf das Geschäftsergebnis aus: Unternehmen, die sich durch die Kombination von hoher Effektivität und Effizienz auszeichnen, gehören zu den wirtschaftlich Erfolgreichen ihrer Branche. „Damit ist das Fundament für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit in der Herstellung chemischer und pharmazeutischer Produkte gelegt“, resümiert Blechschmidt.


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Datum:
23.09.2014
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