Heute schon an morgen denken

Editorial
29. August 2016

Während manch großer Industriebetrieb den sommerlichen Betriebsurlaub und die ruhende Produktion für größere Instandhaltungsmaßnahmen genutzt hat, veröffentlichte das Marktforschungsinstituts Lünendonk seine neueste Studie zum Industrieservicemarkt. Danach haben die führenden 15 Industrieservice-Unternehmen in Deutschland ihren Umsatz um durchschnittlich 2,7 Prozent gesteigert. Diese Unternehmen blicken positiv in die Zukunft und erwarten mittelfristig Wachstumsraten von 5,3 Prozent pro Jahr.

Eine nicht unerhebliche Rolle für die Geschäftsanbahnung in der Instandhaltungs- und Industrieservicebranche werden mit Sicherheit wieder die nächsten großen Instandhaltungsmessen spielen. Laut Easyfairs, Veranstalter der Maintenance Series, gibt es keine Zukunft ohne Instandhaltung. Näheres dazu lesen Sie in dieser Ausgabe.

Wer in Zukunft im Markt bestehen will, sollte an den aktuellen Entwicklungen mitwirken und sie beizeiten umsetzen. Zu diesen Entwicklungen gehören unter anderem integrierte Instandhaltungslösungen aus der Cloud. Auch Forschungsprojekte, wie das Presswerk-4.0-Projekt des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und die ›Initiative Industrie 4.0‹ des WVIS bringen die Branche voran und stellen Weichen für die Zukunft.

Außerdem haben wir einen Experten zu den Themen Energieeffizienz und Energiemanagement interviewt, und erfahren, welche Bedeutung dabei dem Instandhaltungssektor zukommt. Wer also wissen will, was für die Instandhaltungs- und Industrieservicebranche in Zukunft wichtig ist, sollte die neue i-Quadrat-Ausgabe lesen.

Thede Berend Wilts

Chefredakteur i-Quadrat

Erschienen in Ausgabe: 02/2016