Großauftrag zur Erneuerung von Lager- und Versandzentrum

Die Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Automobil- und Industriezulieferer mit Hauptsitz in Herzogenaurach, hat jetzt die Swisslog GmbH, Dortmund, mit der umfangreichen Modernisierung ihres Lager- und Versandzentrums am Standort Schweinfurt beauftragt. Hier werden Wälzlager automatisch ein- und ausgelagert sowie kommissioniert.

20. Juli 2015

Bis zur geplanten Fertigstellung der Erneuerungsmaßnahmen im Frühjahr 2017 sollen im Gegenwert eines einstelligen Millionen-Euro-Betrags viele verschiedenartige Arbeiten ausgeführt werden. Dazu zählen der komplette Austausch von acht Regalbediengeräten sowie ein Hard- und Soft-Retrofit in einem Behälterlager. Fahrerlose Transportsysteme werden erneuert wie auch sämtliche Fördertechnik-Steuerungen. Modernisiert werden zudem das Materialflusssystem und die Anlagenvisualisierung. Ziel des Großprojekts ist eine deutliche Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit, um das Schweinfurter Logistikzentrum für künftige Anforderungen zu rüsten.

„Wir freuen uns, diesen Auftrag für unseren längjährigen Kunden Schaeffler ausführen zu dürfen“, sagt Rainer Wölker, verantwortlicher Account Manager bei Swisslog, und unterstreicht: „Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Swisslog, damals OWL (Oehler-, Wyhlen-, Lagertechnik AG), und Schaeffler sehr erfolgreich zusammen.“ Der Account-Manager erläutert, dass, nachdem bereits Teilbereiche des Schweinfurter Logistikzentrums in den Jahren 2008 und 2009 erneuert wurden, das jetzige Projekt der bislang größte Modernisierungsauftrag ist, den Swisslog für Schaeffler realisiert. Damit die anstehenden Arbeiten den laufenden Dreischicht-Betrieb im Logistikzentrum möglichst wenig tangieren, führt das Dortmunder Unternehmen den Retrofit überwiegend an Wochenenden – freitags bis sonntags – aus. Die uneingeschränkte Wiederaufnahme des Lagerbetriebs soll dabei jeweils montags ab 6.00 Uhr sichergestellt sein. „Wir unterstützen Schaeffler darin, seine Lieferfähigkeit lang-fristig zu erhalten“, unterstreicht Wölker, „Materialflüsse werden optimiert, Anlagen-stillstände weitestgehend verhindert.“