Fernwartungs-Box für die Kunststoffverarbeitung

Für den Fernzugriff über das Internet und/oder das unternehmensinterne Intranet hat Motan für die Kunststoffverarbeitung die neue, kompakte Fernwartungs-Box entwickelt.

18. März 2016
Die neue Fernwartungs-Box von Motan arbeitet mit allen Anlagenkomponenten zusammen  vom Materialtransport über die Trocknung bis zur Dosierung. Bild: Motan
Bild 1: Fernwartungs-Box für die Kunststoffverarbeitung (Die neue Fernwartungs-Box von Motan arbeitet mit allen Anlagenkomponenten zusammen vom Materialtransport über die Trocknung bis zur Dosierung. Bild: Motan)

Als standardisiertes, betriebsfertig angeliefertes System enthält Motan-Colortronic ein umfangreiches Softwarepaket für Fehlersuche und -analyse der Anlagenkomponenten sowie Überwachung und Dokumentation der Systemzustände. Für Konfiguration und Administration sind alle erforderlichen Werkzeuge standardmäßig an Bord. Die Bediensprache wird von den überwachten Modulen übernommen, so dass der internationale Einsatz problemlos möglich ist.

Eine unkomplizierte und dennoch allzeit verfügbare Fehlersuche sind die Ziele dieser effizienten Fernwartung. Die häufig weitverzweigten Materialtransport-, Aufbereitungs- und Dosieranlagen verlangen im Fall einer Störung mitunter den schnellen Einsatz spezialisierter Mitarbeiter, um Betriebsunterbrechungen kurzfristig beheben zu können. Statt sofort eigenes Personal oder gar den Service des Anlagenherstellers zu aktivieren, kann die Fernwartungs-Box vorab Klärung bringen: Per Inter- oder Intranet lassen sich auf jedem PC schnelle Analysen durchführen, Fehler auch in umfangreichen Netzen eingrenzen und die Ursachen benennen. Damit sind schnelle und zielgerichtete Maßnahmen möglich. So werden die Reaktionszeiten drastisch verkürzt und die Kosten für internes und externes Personal nachhaltig gesenkt.

Sicherheit statt Schwierigkeit

Statt auf proprietäre Fernwartungssysteme setzt Motan-Colortronic bei Einbindung der Fernwartungs-Box auf frei am Markt verfügbare, bewährte Standard-Software: Zur Kommunikation eingesetzt wird der weltweit genutzte und auch in anderen Applikationen bewährte Team-Viewer. Die in vielen anderen Systemen verlangte, mitunter komplexe Freischaltung und Administration von Firewall-Regeln ist nicht erforderlich. Das erhöht die Bedienfreundlichkeit und Einsatzsicherheit. Trotzdem hat der Anwender die volle Kontrolle: Die Anschlüsse für das interne und externe Ethernet sind getrennt, die Vergabe von Zugangsberechtigungen liegt komplett beim Anwender. Nicht zuletzt lässt sich die Fernwartungsbox auf Wunsch ganz einfach manuell – per einfachen Schalter – komplett ab- und wieder einschalten.