Erschwingliche Zustandsüberwachung für mehr Maschinen

Bislang hat sich die zustandsabhängige Instandhaltung meist auf besonders betriebswichtige und stationäre Maschinen konzentriert. Nun bringt SKF eine Lösung auf den Markt, die die Zustandsüberwachung auch für weniger kritische sowie mobile Anlagen erschwinglich macht.

18. Februar 2019
Mit dem neuen SKF Multilog IMx-16Plus lässt sich die zustandsabhängige Instandhaltung auf Anlagenteile ausdehnen, die dafür bislang zu kostenintensiv schienen. Quelle: SKF
Bild 1: Erschwingliche Zustandsüberwachung für mehr Maschinen (Mit dem neuen SKF Multilog IMx-16Plus lässt sich die zustandsabhängige Instandhaltung auf Anlagenteile ausdehnen, die dafür bislang zu kostenintensiv schienen. Quelle: SKF)

SKF hat ihr Zustandsüberwachungs-Angebot um ein kompaktes, kostengünstiges Gerät erweitert: den Multilog IMx-16Plus. Das System lässt sich in unzähligen Anwendungs- und Industriebereichen einsetzen und ermöglicht es dadurch noch mehr Anwendern rotierender Maschinen, ungeplante Stillstände zu minimieren, die Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu verbessern und den Maschinenbetrieb zu optimieren.

Traditionell widmen sich viele Industriezweige in Sachen Zustandsüberwachung vor allem ihren wichtigsten Anlagenteilen – unter anderem aus Kostengründen. Mit dem SKF-Multilog IMx-16Plus, der auf dem bewährten SKF-Multilog IMx-8 basiert, kann die zustandsabhängige Instandhaltung nun auch auf solche Anwendungen ausgedehnt werden, die dafür bis dato zu kostspielig erschienen. Zu diesem Zweck lässt sich der SKF-Multilog IMx-16Plus problemlos mit anderen Geräten (wie dem IMx-8) vernetzen und bietet die Möglichkeit, von einem zentralen Standort aus einzelne Maschinen oder auch ganze Anlagen zu überwachen. Das erlaubt eine deutlich umfassendere Zustandsüberwachung in weiten Teilen des Betriebs.

Dafür empfängt das System Zustandsdaten (etwa von Schwingungs- oder Temperatursensoren) und ermöglicht so eine frühzeitige Fehlererkennung in Branchen wie der Windenergie, der Schifffahrt, der Eisenbahn, dem Maschinenbau oder auch in der Prozess- und Werkzeugmaschinenindustrie. Hier eignet es sich für diverse rotierende Maschinen wie zum Beispiel Motoren, Ventilatoren, Getriebe, Spindeln oder auch Pumpen und Kompressoren.

Dazu Freddy Hernández, Leiter der Produktlinie Überwachungssysteme bei SKF: „Eine höhere Anlagenverfügbarkeit ist entscheidend für eine effiziente Produktion. Dazu kann der SKF-Multilog IMx-16Plus maßgeblich beitragen, indem er die Anwender frühzeitig über sich möglicherweise anbahnende Probleme informiert. Das System ist flexibel genug, um sich an eine enorme Bandbreite von Produktionsumgebungen und -bedingungen anzupassen. Also kann es in einer Vielzahl von Bereichen eingesetzt werden. Außerdem entwickeln wir das Gerät ständig weiter, so dass die Nutzer stets von neuen, erweiterten Funktionalitäten profitieren können.“

Der Multilog IMx-16Plus von SKF empfängt mobile Daten via GPRS sowie LTE und ist zusätzlich mit Ethernet-Schnittstellen ausgestattet (RJ45 oder Wi-Fi). Neben 16 analogen Eingängen – die typischerweise für Schwingungssensoren genutzt werden, aber auch die Option bieten, bis zu acht Temperatursensoren direkt anzuschließen – verfügt er außerdem über vier digitale Kanäle für Drehzahlsensoren.