Aufträge managen

Software - Peak-Networks hat seine Servicemanagementsoftware ›repV‹ um neue Features ergänzt. Das betrifft unter anderem die Wartungsfunktionalität, die gemeinsame Servicevorfallplanung unter Technikern und Kunden- sowie Artikelgruppenrabatte.

11. September 2019
Techniker mit RepV SBE Update 4.0
Mit dem neuen Update können Außendiensttechniker Aufträge nun auch selbst direkt in der App anlegen. (Quelle: AlexRaths/iStockphoto)

Bisher konnten Anwender von ›repV‹ nur bestimmte Wartungsintervalle in der Servicelösung definieren. Mit dem Update ist es nun möglich, einen Automatismus – auch antizyklisch – zu hinterlegen. Indem Servicemitarbeiter mit Abschluss des Wartungsvertrags ein Wartungsintervall in ›repV‹ einpflegen, und das zu wartende Gerät einem festen Techniker zuweisen, legt das System zum nächstfälligen Zeitpunkt den Wartungsauftrag automatisch an und verschickt es an den Techniker.

Im Zuge dessen wird auch die individuelle Auftragsnummer erzeugt. Das erspart den Innendienstmitarbeitern viele kleinteilige Arbeitsschritte. Außerdem lassen sich direkt in ›repV‹ benötigte Ersatzteile für ein Gerät hinterlegen. Dies erlaubt eine entsprechende Kalkulation und die Unternehmen können die entstehenden Aufwendungen deutlich besser einplanen. Zudem lässt sich prüfen, wann eine Wartung sinnvoll ist – etwa, wenn eine Maschine über einen längeren Zeitraum in Doppelschichten läuft.

Schon seit Längerem gibt es eine ›repV‹-Außendienst-App, über die Techniker unterwegs mit ihrem Tablet Einsätze planen und wichtige Dokumente zu einem Reparaturvorgang einsehen können. Mit dem neuen Update können Außendiensttechniker Aufträge nun auch selbst direkt in der App anlegen. Vorher war dies nur über den Innendienst möglich. Dies ist dann von Vorteil, wenn der Techniker beispielsweise am Wochenende einen Noteinsatz hat und der Innendienst gar nicht erreichbar ist. In der App sieht der Techniker zudem jetzt die wichtigsten Informationen zur Gerätehistorie, die ihm erste Anhaltspunkte bei der Suche nach der Fehlerursache bieten.

Mit dem neuen Update lassen sich nun Aufträge an mehrere Techniker parallel zuweisen. Weil für die Wartung und Reparatur von Maschinen unter Umständen unterschiedliches Know-how gefragt ist, arbeitet meist mehr als ein Techniker daran. Aufträge können auch untereinander zugewiesen werden, wobei der leitende Techniker vor Ort besser einschätzen kann, welcher Mitarbeiter für welche Reparaturarbeiten geeignet ist. Darüber hinaus lassen sich im Kalender Abwesenheiten anzeigen, die der Techniker je nach Bedarf selbst eintragen kann. Die Einträge synchronisiert ›repV‹ mit dem Kalender des Innendienstes, sodass alle Mitarbeiter Zugriff auf die aktuellsten Informationen erhalten.

Mit dem Update erhalten Anwender zudem nun die Möglichkeit, für jeden Kunden individuelle Rabatte für eine Artikelgruppe – beispielsweise ›Services‹ – in ›repV‹ zu hinterlegen. Solche automatisch hinterlegten Rabatte unterstützen nicht nur die Buchhaltung. Auch der Einkauf und der Vertrieb profitieren hiervon, weil überall stets die aktuell geltenden Rabatte automatisiert berücksichtigt sind.

Erschienen in Ausgabe: 02/2019
Seite: 20