11. DEZEMBER 2017

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Zusammenarbeit ausgeweitet


Bilfinger und der Schweizer Pharmahersteller Siegfried AG intensivieren ihre Zusammenarbeit. Am Siegfried-Hauptsitz in Zofingen konnten durch die Kooperation bereits die Instandhaltungskosten gesenkt und die Anlagenverfügbarkeit gesteigert wurden.
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„Wir freuen uns sehr über den Ausbau der Zusammenarbeit mit der Siegfried AG. Bilfinger hat am Stammsitz des Unternehmens in der Schweiz dazu beigetragen, die Anlagenverfügbarkeit zu steigern, zugleich die Instandhaltungskosten zu senken und somit die Effizienz erhöht. Siegfried baut daher jetzt auch bei der Umsetzung seiner Wachstumsstrategie auf Bilfinger als Servicepartner. Dieses Vertrauen ist für uns ein Ansporn, den Erwartungen in jeder Hinsicht gerecht zu werden", so Tom Blades, CEO der Bilfinger SE.

Der Ausbau der Zusammenarbeit bezieht sich auf Standorte in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz. Im Januar dieses Jahres wurde der bestehende Instandhaltungsvertrag für die Produktionsanlagen in Minden in Nordrhein-Westfalen um die Übernahme der Ingenieur- und Technikorganisation erweitert. Hinzu kamen zum 1. Mai 2017 die Instandhaltung, das Engineering, die Bedienung der Versorgungsanlagen sowie das Material- und Lieferantenmanagement im französischen Saint-Vulbas. Seit dem 1. September 2017 verantwortet Bilfinger den gleichen Aufgabenbereich auch im Schweizer Siegfried-Werk Evionnaz. In den drei oben genannten Werken, die die Siegfried AG 2015 erworben hat, werden durch die Reorganisation die Abläufe und Strukturen nachhaltig optimiert.

Die neuen Aufträge haben ein Volumen von rund 100 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter, die für Siegfried insgesamt im Einsatz sind, steigt auf mehr als 200. Die Übernahme von Leistungen an weiteren Standorten ist im Gespräch. Ausschlaggebend für den Abschluss der neuen Dienstleistungsverträge ist die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bilfinger und Siegfried am Stammsitz in Zofingen. Seit 2010 ist die Bilfinger Industrial Services Schweiz AG dort für die Instandhaltung und das Engineering der Produktionsanlagen zuständig. Im Zuge der Maintenance-Partnerschaft konnten die jährlichen Instandhaltungskosten um mehr als 30 Prozent gesenkt werden – bei gesteigerter Anlagenverfügbarkeit und Effizienz.

Ähnliche Effekte erwarten beide Unternehmen auch in Evionnaz, Saint-Vulbas und Minden. Da die technischen Rahmenbedingungen sowie die in der Pharmaproduktion geltenden Richtlinien zur Qualitätssicherung nach „Good Manufacturing Practice“ (GMP) sich im Wesentlichen gleichen, lassen sich die in Zofingen eingesetzten Best Practices sehr gut auf die drei Standorte übertragen.


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Datum:
06.12.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bilfinger SE
Bilfinger SE
Bilfinger SE
Bilfinger SE

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