23. NOVEMBER 2017

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Eine Frage der Chemie


Management

Kraftwerke - Die chemischen Verhältnisse in wasserführenden Systemen nehmen entscheidenden Einfluss auf den Wirkungsgrad, die Verfügbarkeit und die Sicherheit von Kraftwerken. Eine wasserchemische Überwachung ist daher wichtig.
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Stimmt die Wasserchemie nicht, wächst die Gefahr von Korrosionsschäden oder Ablagerungen. Korrosion oder Beeinträchtigungen des Wirkungsgrades durch Ablagerungen sind immer noch Hauptgründe für erhebliche wirtschaftliche Einbußen im Kraftwerksbetrieb.

In den wasserführenden Systemen strömt Wasser beziehungsweise Dampf in meist metallischer Ummantelung. Bei dieser Kombination lauert immer die Gefahr von Korrosion. Eine falsche Kraftwerkschemie und/oder eine für den Anlagenbetrieb nicht richtig angepasste kraftwerkschemische Überwachung können die Ursache sein. Es drohen ungeplante Stillstandzeiten und hohe Investitionen für Reparaturen.

Einflussgrößen und Auslöser

Die Vermeidung solcher Probleme beginnt bereits bei der Anlagenplanung und setzt sich im Betrieb kontinuierlich fort. Dabei ist die wasserchemische Überwachung eine wirksame Methode, den störungsfreien Langzeitbetrieb sicherzustellen. Ein zusätzliches Plus für den Anlagenbetreiber: Die Strategien und Maßnahmen zur Instandhaltung sind besser plan- und umsetzbar.
Maßgebliche Einflussgrößen sind die eingesetzten Werkstoffe, die Betriebsbedingungen und wasserchemischen Verhältnisse im Wasser-/Dampf-Kreislauf sowie in offenen und geschlossenen Peripher-Systemen. Geschlossene Peripher-Systeme sind das Nahwärme-, Fernwärme- und Kaltwassersystem, ein offenes System das Kühlwassersystem.
Was sind die Auslöser möglicher korrosionsbedingter Schäden und Ablagerungen? Im Wasser-/Dampf-Kreislauf entwickeln sie sich durch unzureichende Aufbereitung des Zusatzwassers, durch unangemessene oder falsche chemische Konditionierung sowie Verunreinigungen im Dampf oder in Kondensaten.


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Ausgabe:
IQ 02/2017
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Quelle: TÜV Süd

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