23. NOVEMBER 2017

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Detaillierte Rückschlüsse über den Zustand


Nach der Aufteilung der insolventen Lemag Lehmann & Michels GmbH hat die CMT Technologies GmbH die Rechte für das gesamte Premet-Angebot zur Zustandsüberwachung übernommen. Die Produktion und Vermarktung aller Premet-Indikatoren werden weitergeführt.

Zylinderdruckmessgeräte wie das Premet sind Tools, deren Messungen detaillierte Rückschlüsse über den Zustand und die Effizienz des Motors zulassen. Sie helfen dabei, Optimierungsmöglichkeiten festzustellen und zusätzlich Fehlerquellen aufzuzeigen, die dem Motor schaden können. Die Systeme erkennen verschlissene Motorenkomponenten wie Leckagen durch Kolbenringe, verbrannte Kolbenkronen, undichte Abgasventile und weitere Defekte.

Der CM Technologies GmbH (CMT), die im Bereich der Online- und Offline-Lösungen für Zustandsüberwachung spezialisiert ist, ist auch die Verpflichtung gegenüber den ehemaligen Kunden des insolventen Messinstrumente-Herstellers wichtig: Die Übernahme der Produktsparte schließt daher auch Reparaturen oder Kalibrierungen der über 7000 bisher von Lemag verkauften Premet-Produkte mit ein.

Ehemalige Lemag-Mitarbeiter wurden überdies erfolgreich in das Unternehmen integriert. Dadurch ist sichergestellt, dass die hohe, von den Kunden bisher gewohnte Produktqualität und alle verfügbaren Versionen erhalten bleiben. Neben dem Zugewinn von Know-how, das auch die zukünftige Optimierung vorantreibt, ergänzt CMT sein bisheriges Programm sinnvoll. Es beinhaltet bereits Geräte zur Analyse von Dieselmotoren in Bezug auf den „Energy Efficiency Design Index“ (EEDI) für neue Schiffe und den Ships Energy Efficiency Management Plan (SEEMP). Somit geht aus der Insolvenz eine Win-win-Situation für alle Beteiligten und nicht zuletzt natürlich für den Kunden hervor. 

CMT-Geschäftsführer Matthias Winkler war dabei ein naht- und kompromissloser Übergang von Produktion, Service und Vertrieb wichtig. Neben dem Diesel-Scope-Indikator für die Premiumklasse sowie den Economic Peak Pressure-Indikatoren im unteren Segment runden mit den Premet-Produkten nun zuverlässige, etablierte Indikatoren das Portfolio im mittleren Bereich ab. Die Erfahrungen im Bereich der Zustandsüberwachung werden für die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Produktserien genutzt. 

Optimierung und Prävention beim Antrieb

Besonders in einer Zeit schwindender Ressourcen und empfindlicher Umweltauflagen spielt die effektive Nutzung des Kraftstoffs bei seegehenden Schiffen eine übergeordnete Rolle. Dieser Nutzungsaspekt gilt also aus ökonomischer wie auch ökologischer Sicht. Zylinderdruckmessgeräte wie das Premet sind Tools, deren Messungen detaillierte Rückschlüsse über den Zustand und die Effizienz des Motors zulassen. Sie helfen dabei, Optimierungsmöglichkeiten festzustellen und zusätzlich Fehlerquellen aufzuzeigen, die dem Motor schaden können. Auch bei von vielen Betreibern genutztem, günstigem Schweröl, dessen mindere Qualität Zündverzug und eine mangelhafte Verbrennung verursachen könnten, legen die Messgeräte Verbesserungspotential frei. Die Systeme erkennen verschlissene Motorenkomponenten wie Leckagen durch Kolbenringe, verbrannte Kolbenkronen, undichte Abgasventile und weitere Defekte.

Das Premet C wurde speziell dafür entwickelt, Messungen dieser Art während des Betriebs vorzunehmen. Anhand der gelieferten Daten, die der Anwender vom Farbdisplay des Geräts ablesen sowie auf einen Computer exportieren kann, können Verbesserungen am Antrieb vorgenommen werden. Das Risiko für Schäden und Reparaturen kann mit den gewonnenen Erkenntnissen minimiert und damit eine Kraftstoffersparnis erzielt werden. Der Verkaufsleiter von CMT, Dr. Frank Bernier, berichtet: „Über 7000 zufriedene Kunden können sich nicht irren. Die Premet-Indikatoren erlauben eine einfache und effektive Optimierung des Verbrennungsprozesses. Die regelmäßige Rücksendung der Geräte zur Kalibrierung zeigt uns, dass diese bei unseren Kunden intensiv genutzt werden und damit einen wertvollen Beitrag zur besseren Energieeffizienz sowie zur Reduzierung der Umweltbelastung leisten.“

Das System hilft nicht nur bei der Senkung des Verbrauchs und somit der Verringerung von Emissionen, sondern auch bei der Feststellung der optimalen Zündzeitpunkte sowie dem Schutz vor Überlast. Daraus resultieren weitere wirtschaftliche Vorteile, denn Wartungsintervalle können reduziert, die Instandhaltung verbessert und der Ersatzteilverbrauch gesenkt werden.

Datum:
18.04.2017
Unternehmen:
Bilder:
CMT
CMT

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