23. NOVEMBER 2017

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Mehrwerte durch Sensoren und Konnektivität


Eine richtig umgesetzte Unternehmensausrichtung zur smarten Fabrik bietet viel Potenzial – zum Beispiel bei der vorausschauenden Wartung.
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In der „finalen“ Industrie 4.0 fertigen wir auf Kundenwunsch in Losgröße 1, die Maschinen und Materialien koordinieren sich dafür selbständig und wir haben die volle Transparenz und Flexibilität, die wir für eine smarte Produktion benötigen. Doch der Weg dorthin ist lang und steinig und das Ergebnis wird sicherlich nicht ganz so rosarot aussehen wie eingangs geschildert. Leider sind diese Unwägbarkeiten oftmals ein Grund dafür, dass entsprechende Projekte nicht, oder nur zögerlich angegangen werden.
Dabei können auf dem Weg in die Industrie 4.0 schon zahlreiche Vorteile realisiert und genutzt werden, die helfen, die Akzeptanz zu erhöhen und Investitionen schneller zu amortisieren. Ganz so, wie beim autonomen Autofahren. Schon heute helfen uns im „connected“ Auto Sensoren die Spur zu halten und einzuparken, all dass, was in einem Gesamtsystem zum autonomen Fahren benötigt wird.

Teilen wir den Entwicklungsstand zu einer vollvernetzten, optimierten Produktion in vier Phasen auf und betrachten die zunehmenden Vorteile und den Nutzen auf diesem Weg.

Phase 1
: Sichtbarkeit umsetzen
Phase 2: Transparenz schaffen
Phase 3: Prognosefähigkeit sicherstellen
Phase 4: Adaptierbarkeit nutzen 

Digitalen Schatten herstellen

In der Phase eins geht es primär zunächst einmal darum, einen digitalen Schatten, also ein Abbild, der Produktion herzustellen. Dieses Abbild verschafft in erster Linie Sichtbarkeit, um zu überblicken, was gerade (in Echtzeit) überhaupt passiert. Das können ganz kleine Teilprojekte sein. Eine Anlage, die nicht nur an der Signallampe anzeigt, dass sie eine Störung hat, sondern im Andon-Board oder Hallencockpit des Meisters wird die Maschine rot. Sofort wird am Arbeitsplatz des Meisters das Problem sichtbar, nicht erst, wenn er in der Werkshalle steht und die Ampel auch im Blick hat. Die Anbindung von Maschinensignalen für eine Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) ist zu meist recht einfach.


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Datum:
10.04.2017
Unternehmen:
Bilder:
Trebing + Himstedt
Trebing + Himstedt
Trebing + Himstedt
Trebing + Himstedt
Trebing + Himstedt

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