23. NOVEMBER 2017

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Transparenz für elektrische Anlagen


Steigende Anforderungen an die Hochverfügbarkeit von Anlagen und immer komplexere Fertigungs- und Automatisierungsprozesse stehen heute häufig in Konflikt mit dem vermehrten Einsatz von Leistungselektronik. Nicht selten sind kostspielige Anlagenausfälle, Störungen oder frühzeitige Materialermüdung die Folge.

Ursache hierfür sind nicht-lineare Betriebsmittel wie Frequenzumrichter, Schaltnetzteile oder elektronische Vorschaltgeräte, die typische Netzrückwirkungen wie Oberschwingungen, Änderungen im Effektivwert der Spannung oder sog. Flicker erzeugen. Hohe Oberschwingungsanteile im Betriebsstrom können wiederum eine Überlastung von Kabel- und Leitungsanlagen verursachen, die sogar zum Brand führen können. Diese Auswirkungen werden bereits normativ behandelt: So sind in der DIN VDE 0100-5201 z. B. Empfehlungen für Anpassungen der Leitungsquerschnitte bei hohen Oberschwingungsanteilen zu entnehmen.

Droht eine Überlastung des Neutralleiters durch harmonische Oberschwingungen, empfiehlt die DIN VDE 0100-4302) eine Überlasterfassung für den Neutralleiter. Eine Bewertung kann nur durch eine permanente Überwachung des Oberschwingungsgehalts und eine Messung der Betriebsströme erfolgen, um langfristig einen sicheren Betrieb der Anlage sicherzustellen. Mit Hilfe eines Monitoring-Systems können potentielle Auswirkungen auf Schutzmaßnahmen, Gefahren durch Überlastungen oder Veränderungen des Energieverbrauchs bewertet werden.

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Datum:
24.03.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bender

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