24. NOVEMBER 2017

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Cloud-Technologie - Phoenix Contact setzt in der eigenen Produktion eine cloudbasierte Lösung ein, die Statusmeldungen und Alarme an die vom Mitarbeiter getragene Smartwatch sendet.
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Das breite Produkt-Portfolio von Phoenix Contact erfordert intelligente und zukunftsweisende Produktionsanlagen. Diese und weitere Maschinen sind am Standort Blomberg in großflächigen Fertigungshallen untergebracht. Dabei verantworten die Bediener nicht nur eine, sondern mehrere Applikationen. Damit sie unterbrechungsfrei produzieren, kommt der Reaktionszeit der Mitarbeiter auf unvorhergesehene Ereignisse eine große Bedeutung zu. Sobald der Nachschub an Bauteilen stockt oder einfache Statusmeldungen nicht umgehend quittiert werden, muss der Bediener im ersten Schritt sofort eine Information über das jeweilige Ereignis erhalten, wo auch immer er sich in der weitläufigen Fertigungshalle befindet.

In einigen großen Produktionsstätten in Blomberg, in denen Elektronikprodukte in hoher Taktzahl hergestellt werden, tritt ein entsprechender Lärmpegel auf. Vor diesem Hintergrund eignen sich akustische Warnmeldungen dort lediglich bedingt. Gleiches gilt für visuelle Lösungen, denn dann müsste sich der Mitarbeiter im unmittelbaren Umfeld der betreffenden Maschine aufhalten, was oftmals nicht der Fall ist. Daher suchten die Produktionsverantwortlichen nach einer Lösung, welche die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine effizienter gestaltet. Die Cloud-Technologie eröffnet hier neue Möglichkeiten, die zahlreichen vorhandenen Maschinen zu vernetzen und die Bediener zeitnah über Störungen zu informieren

Schneller Verbindungsaufbau

Die im eigenen Unternehmen entwickelte Proficloud-Lösung lässt sich einfach in bestehende Applikationen integrieren. Ist in der Maschine bereits eine Steuerung mit Profinet-Controller-Funktionalität verbaut, erweist sich der Einstieg in die Cloud-basierte Automation einfach und sicher. In der Fertigungshalle in Blomberg soll die Maschine Statusmeldungen und Alarme direkt an eine Smartwatch senden, die der Bediener an seinem Handgelenk trägt.

Im konkreten Fall wurde in einer Maschine, welche die Bestandteile von Gehäusen vollautomatisch vereinzelt, sortiert und anwenderspezifisch verpackt, ein Proficloud-Koppler installiert. Nachdem das Gerät montiert und verdrahtet worden war, erfolgte die Konfiguration. Kurze Zeit später stand die Internet-Verbindung und somit die Ankopplung der Maschine an die Proficloud. Im nächsten Schritt programmierten die Kollegen aus dem unternehmenseigenen Maschinenbau mit dem zur Verfügung gestellten Software Development Kit für Java (SDK4J) eine Proficloud-App, mit der die Smartwatch zu einem Teilnehmer der Proficloud gemacht wird. Nach der Installation der App konnten die Mitarbeiter die Smartwatch im Proficloud-Manager auf der Internet-Seite www.proficloud.net mit dem Koppler verbinden.


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IQ 01/2017
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