23. NOVEMBER 2017

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Handliche Messgeräte zur Vibrationsmessung


Mithilfe von handlichen Messgeräten zur Vibrationsmessung kann der Zustand einer Anlage mit rotierenden Wälzlagern schnell, einfach und zuverlässig bestimmt werden, um Schäden präventiv entgegenzuwirken.

Lager sind zumeist preiswerte Elemente, deren Versagen allerdings zu langen Ausfall- und Reparaturzeiten der jeweiligen Anlage sowie – im schlimmsten Fall – zu immensen Maschinenschäden führen kann. Produktionsstillstände und aufwendige Reparaturen können die Folgen sein. Durchaus vermeidbar, denn regelmäßige Überwachung kann dies ohne größeren Aufwand verhindern. CM Technologies (CMT) ist spezialisiert auf Online- und Offline-Lösungen für die Zustandsüberwachung und bietet Vibrationsmessgeräte und Software an, die diesem Problem entgegenwirken.

Die Technik ist ausgeklügelt, die Anwendung simpel: Rotierende Maschinen generieren Vibrationen, aus denen die Messgeräte Daten über den Zustand des Systems beziehen. Ein Beschleunigungssensor misst den Ausschlag der Schwingungen, was dem Nutzer Informationen über eventuelle Lagerschäden, Ausrichtefehler, Unwuchten oder lose Teile liefert. Dieser Sensor wird einfach am Gehäuse in der Nähe eines Lagers platziert. Ein erfahrener Wartungsingenieur ist zwar in der Lage, mithilfe seines Gehörs und dem „Auflegen der Hand“ Unstimmigkeiten festzustellen, der Vibrationssensor kann jedoch einen erheblich größeren Frequenzbereich erfassen und arbeitet somit genauer, zuverlässiger und detaillierter.

Alle Messergebnisse werden auf einem Display dargestellt und können darüber hinaus zur späteren Auswertung gespeichert oder auf einen Computer übertragen werden. Die Geräte sind kleine und handliche Tools, deren Diagnosen helfen, rechtzeitig Maßnahmen wie Wartungen oder den Austausch bestimmter Komponenten vorzunehmen. Eine erwiesenermaßen effektive und kostengünstige Lösung.

Präzisionsmessung in Serie

Die Produktpalette umfasst Geräte, die dem Anwender die Möglichkeit geben, speziell nach seinen Anforderungen auszuwählen. Allen gemein ist neben robuster Verarbeitung die einfache Bedienung. So können selbst Laien mithilfe des Expertenmodus, wie er zum Beispiel im Vibrationsmessgerät „Vibration Meter“ installiert ist, anhand schematischer Darstellungen auf dem Farbdisplay den Zustand der Maschine beurteilen.

Der Zustand wird durch sich füllende Balken in Ampelfarben dargestellt und ermöglicht es abzuwägen, wann ein Eingreifen erforderlich oder absolut notwendig ist. Um die Lebenszeit der Lager zu verlängern, können aber auch weitere Maßnahmen ergriffen werden. Eine optimale Schmierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Deshalb informiert ein anderes Gerät, dass „Grease Meter“ bei manuell zu schmierenden Lagern über den optimalen Schmierzustand, da zu wenig Schmierfett Reibungen erzeugt, eine Überschmierung allerdings nicht nur kostenintensiv ist, sondern ebenso schädlich sein kann.

Die Software dahinter

Eine für alle Vibrationsmessgeräte universell einsetzbare Diagnose-Software DDS (Digitales Diagnose-System) ermöglicht es, die gesammelten Daten auszuwerten, zu analysieren und zu vergleichen. Die Berichte können hiermit chronologisch sortiert und auch versandt werden. Außerdem hilft die DDS genannte Software, die genaue Schadensursache zu ermitteln. Eventuelle Schadensursachen können ausgemacht und vor dem Eintreten des Schadens behoben werden. Es geht aber noch einen Schritt weiter: Dank der „Animated Deflection Shapes“ oder kurz ADS-Software, können Anlagenbetreiber durch Maschinenbewegungen verursachte Vibrationen grafisch in einer Animation darstellen. Die so visualisierte Betriebsschwingform macht die Bewegungen sichtbar.

Der Gewinn für das Unternehmen relativiert die Investition in Messgeräte sehr rasch, wie CMT-Geschäftsführer Matthias Winkler berichtet: „Bei der Überwachung von Anlagen mit rotierenden Wälzlagern sollte man nichts dem Zufall überlassen. Eine vorausschauende und wirtschaftliche Handhabe im Umgang mit diesen Systemen ist kein großes Geheimnis und in jeder Hinsicht wirtschaftlich. Um Ausfälle und Beschädigungen zu vermeiden, lohnt sich die Investition in Messgeräte und die regelmäßige Überprüfung.“ Winkler fügt hinzu: „Deshalb haben wir uns auf diesen Bereich spezialisiert und bieten unseren Kunden Produkte, die seit der Firmengründung 2003 kontinuierlich weiterentwickelt wurden, um für bestmögliche Ergebnisse und hohe Zuverlässigkeit zu sorgen.“

Datum:
23.08.2016
Bilder:
CMT
CMT

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