24. NOVEMBER 2017

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Damit alles rund läuft


Management

Outsourcing - Für die Instandhaltungsaufgaben der Lackiererei hat sich Škoda Auto im tschechischen Kvasiny schon zu Produktionsbeginn für Integral Plant Maintenance (IPM) von Siemens entschieden.
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Mit Integral Plant Maintenance (IPM) deckt Siemens das gesamte Asset Management im Bereich der Antriebs- und Automatisierungstechnik, Mess- und Prüftechnik und der Energietechnik für seine beauftragenden Partner und Kunden ab.

Bekommt das Unternehmen den Auftrag für das Asset Management, ist ein langfristiger, erfolgsorientierter Vertrag mit klar definierten Zielen die Grundlage für die zukünftige partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das macht den Instandhaltungsaufwand sowie den Nutzen für beide Seiten transparent und kalkulierbar. Hierzu nimmt Siemens als externer Auftragnehmer als ersten Schritt eine On-site-Instandhaltungsanalyse zur Potenzialevaluierung beim Kunden vor.

Erwartungen definieren

Anschließend werden von beiden Partnern die Erwartungen bezüglich der Instandhaltungstechnologien, Best-Practice-Methoden (geplante, vorbeugende, vorausschauende und zustandsüberwachte Instandhaltung) oder auch beispielsweise das Ersatzteilmanagement gemeinsam definiert. Nach Vertragsabschluss folgt die sogenannte Mobilisierung mit ...
- der Einstellung beziehungsweise Übernahme von qualifiziertem Personal und Führungskräften,
- der Anpassung und Einführung der erforderlichen Prozesse,
- dem Beziehen von Räumlichkeiten im Werk,
- dem Etablieren des Lieferantenmanagements, der Lagerlogistik, des Ersatzteilmanagements und
- der Einführung eines Computer-gestützten Instandhaltungsplanungssystems CMMS (Computerized Maintenance Management System).

Die Mobilisierungsphase ist dann Aufgabe der kundenspezifischen Siemens-Implementierungsteams und endet mit der Übernahme der Instandhaltung durch Siemens. Gleichzeitig beginnt damit die Verantwortung der vertraglich vereinbarten Kennzahlen durch den IPM-Manager. Die Analyse der Stärken und Schwächen im betrieblichen Instandhaltungsmanagement mittels CMMS und der Vergleich mit Industrie- und Branchenstandards ermöglicht eine daten- und faktenbasierte Entwicklung von präventiven und prädiktiven Maßnahmen. Mit diesem standardisierten Verfahren und einem monatlichen Reporting erhält der Kunde ein maßgeschneidertes und transparentes Instandhaltungskonzept.

Aufgaben des Managers

Schnittstelle, Coach, Moderator und Berater für beide Vertragspartner ist der IPM-Manager. Er sorgt dafür, dass die Vereinbarungen von beiden Seiten in den Fertigungsanlagen umgesetzt und die Zielvorgaben in Form von Key Performance Indicators (KPI) wie Verfügbarkeit, Kosten und Sicherheit erreicht werden.


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IQ 02/2015
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