19. APRIL 2018

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Branche im Wandel


Managment

Studie - Die deutsche Industrieservice-Branche befindet sich aktuell in einer Phase des Um- und Aufbruchs. Für die Dienstleister geht es darum, neue Tätigkeitsfelder zu erschließen. Zudem wandelt sich das Anforderungsprofil der Kunden.
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Bereits heute macht sich der gestiegene Bedarf an Beratungs- und Optimierungsleistungen bemerkbar. Im Leistungsspektrum gewinnen diese Services kontinuierlich an Bedeutung – gewichtet nach dem Inlandsumsatz von 6,4 Prozent (2013) und 6,7 Prozent (2014) bis zu 7,3 Prozent (Prognose für 2015).

Professionalisierung

Ebenfalls gefragt ist der Auf- und Ausbau von IT-Know-how. Die technischen Möglichkeiten der Digitalisierung sollen auch zur Professionalisierung der Produktion und der begleitenden Sekundärprozesse beitragen. Die intelligente Vernetzung von Anlagen untereinander und der effiziente Einsatz von Service-Kräften sind das idealisierte Zukunftsmodell.
Insofern arbeiten die Industriedienstleister an eigenen Monitoring-Tools, die künftig die Steuerung von Einsätzen erleichtern oder sogar Ferndiagnosen oder Fernwartungen ermöglichen. Zielvorgabe ist dabei, die Produktionsprozesse der eigenen Kunden zu optimieren und Kosteneinsparungen zu realisieren.
Sowohl für die Integration vorbeugender Instandhaltungskonzepte als auch für die Implementierung von Software-Tools ist jedoch der Aufbau von Vertrauen zwischen Auftraggeber und Dienstleister erfolgsrelevant. Die produzierenden Betriebe müssen ihren Service-Partnern Zugang zu sensiblem und komplexem Wissen gewähren, damit Optimierungspotenziale erkannt und tatsächlich realisiert werden können.

Wachstumsziele verfehlt

Die 15 nach Inlandsumsatz führenden Industrieservice-Unternehmen in Deutschland verzeichnen zum wiederholten Mal ein geringeres Umsatzwachstum als im jeweils vorangegangenen Jahr. Nach durchschnittlich 2,3 Prozent im Jahr 2012 sowie 1,1 Prozent im Jahr 2013 wuchsen die IS-Anbieter 2014 um 0,4 Prozent. Die Dienstleister erreichen damit auch ihre im Vorjahr gesteckten Wachstumsziele nicht. Für das Geschäftsjahr 2014 prognostizierten die Top 15 eine Steigerung des Inlandsgeschäftes von durchschnittlich 4,4 Prozent.


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IQ 02/2015
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