24. NOVEMBER 2017

zurück

kommentieren drucken  

Mehr Anlageneffizienz


Markt

Instandhaltungsstrategie - Die litauische Papierfabrik Grigiškes hatte Probleme mit der Zuverlässigkeit ihrer Anlagen. Ein Team von SKF-Experten leistete einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung ungeplanter Stillstände und optimierte die Instandhaltung.
Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  

Am Ufer des Flusses Neris nahe der litauischen Hauptstadt Vilnius produziert Grigiškes auf einem 57 Hektar großen Gelände Papier und Karton. Die Fabrik wurde schon 1823 gegründet, baute aber erst 2012 eine moderne Produktionslinie für die Herstellung von Wellpappe.

In der Instandhaltungswerkstatt und im Lager herrscht heute penible Ordnung. Sie hilft bei der effizienten Verwaltung der Vielzahl von Komponenten und sorgt dafür, dass bei Bedarf die richtigen Ersatzteile zur Verfügung stehen. So war es jedoch nicht immer.

Als 2001 neue Eigentümer die Muttergesellschaft AB Grigiškes übernahmen, hatte die Papierfabrik zu kämpfen. Als erstes wurden die Geschäftsprozesse umstrukturiert. »Der technische Service war einer jener Bereiche, in denen Prozesse und Systeme eingeführt werden mussten, um Klarheit über die aktuellen Geschehnisse zu schaffen, sodass die Techniker nach festgelegten Anweisungen und Verfahren ihre Arbeit tun konnten«, erklärt der Geschäftsführer von AB Grigiškes, Robertas Krutikovas.

Analyse der Instandhaltungsstrategie

Eine von SKF Litauen 2007 vorgenommene Analyse ergab, dass die Instandhaltungsstrategie der Papierfabrik einer Überprüfung bedurfte. Grigiškes brauchte eine regelmäßige zustandsabhängige Instandhaltung und ein computergestütztes Instandhaltungsmanagement-System (CMMS) – wichtige Voraussetzungen, um Instandhaltungsmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt und effizient vornehmen zu können. Das Un-ternehmen beschloss, bereits vorhandene Instandhaltungsoptimierungsverfahren anzuwenden und die Prozesse zu beschleunigen. Zu diesem Zweck beauftragte man erfahrene Spezialisten mit der Umsetzung von Veränderungen.

Grigiškes wollte die richtigen Prozesse und Systeme einführen, modernes Know-how nutzen und unter Beibehaltung seines technischen Personals die Instandhaltungskultur in der Fabrik verändern. Die – alternativ denkbare – Komplett-Auslagerung der Instandhaltung an ein externes Serviceunternehmen scheute Grigiškes, weil man im Falle einer Vertragskündigung nicht ohne Weiteres zu einer Inhouse-Lösung hätte zurückkehren können.


Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  
Ausgabe:
IQ 02/2015
Unternehmen:
Bilder:

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 


i-Quadrat 2/2017

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben