20. APRIL 2018

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Industrieservice-Unternehmen verfehlen Wachstumsziele


Die 15 nach Inlandsumsatz führenden Industrieservice-Unternehmen (IS) in Deutschland verzeichnen zum wiederholten Mal ein geringeres Umsatzwachstum als im jeweils vorangegangenen Jahr. Das ist eines der ersten Ergebnisse der Lünendonk-Liste und -Studie 2015 „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland 2014“.
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Parallel dazu befasst sich die Industrieservice-Branche vor allem mit dem Fachkräftemangel und den weiterhin offenen Fragen im Zuge der Energiewende. „Die geplanten Maßnahmen und zahlreichen Diskussionen um Stromtrassen und Speicher verunsichern aktuell die Kunden der Industriedienstleister“, sagt Sebastian Schramm, Junior Consultant bei Lünendonk. Die Mehrheit der IS-Anbieter befürchtet ausbleibende Investitionen und bewertet die Energiewende aktuell eher als Risiko denn als Chance für Branche und die Dienstleister selbst. „An dieser Stelle warten die Unternehmen auf Entscheidungen aus Bund und Ländern, die Planungssicherheit für alle Seiten bringen würden. Theoretisch böten sich die Dienstleister als Know-how-Partner für Energiemanagement und -effizienz an.“

Die Lünendonk-Studie „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“ wird traditionell durch ein Ranking der 15 nach Inlandsumsatz größten Anbieter im Industrieservice-Segment ergänzt. Für die Aufnahme in die Lünendonk-Liste sind folgende Kriterien zu erfüllen: Mehr als 50 Prozent des Inlandsumsatzes müssen mit klassischen Industrieservices, wie Diagnose, Inspektion, Instandsetzung oder Wartung, erbracht und mindestens zwei Drittel des Umsatzes mit externen Aufträgen generiert werden.


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Datum:
06.08.2015
Unternehmen:
Bilder:
Lünendonk

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