23. NOVEMBER 2017

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Funktion nach Bedarf


Management

Software - Das Enterprise Asset Management ist ein wichtiger Baustein intelligenter Instandhaltung. Die Wahl des EAM-Systems, die Ausprägung und Konfiguration sowie die Einführungsstrategie haben Einfluss auf den erfolgreichen Einsatz.
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Die Einführung eines EAM-Systems beschränkt sich dabei nicht allein auf die DV-gestützte Umsetzung einer unternehmensspezifischen Instandhaltungsstrategie, bestehend aus einem Mix von schadensbasierter, zeitbasierter und zustandsorientierter Instandhaltung, wie Michael Lex, Gesellschafter und Prokurist der GiS Gesellschaft für integrierte Systemplanung, erklärt. »Ein EAM-System umfasst deutlich mehr Funktionalitäten, die je nach Ausrichtung des Unternehmens und der zugehörigen Instandhaltung in unterschiedlicher Art und Tiefe einzurichten sind.« Hierbei sind sinnvollerweise auch Schnittstellen, etwa zum Condition Monitoring und zur mobilen Datenerfassung, mit einzubeziehen.

Kernfunktionen im Überblick

Um alle Facetten der Instandhaltung ausreichend bedienen zu können, beinhalten die am Markt befindlichen leistungsfähigen EAM-Systeme eine Vielzahl an Funktionalitäten, konstatiert Lex. Als Kernfunktionalitäten typischer EAM-Systeme zählt er unter anderem das Anlagenmanagement, das Auftragsmanagement sowie Materialmanagement, Beschaffungsmanagement und Vertragsmanagement auf.

Das Anlagenmanagement umfasst die aus EAM- und Unternehmenssicht optimierte Abbildung der Instandhaltungsobjekte und deren räumliche Anordnung. Sie stellt alle notwendigen Informationen für die operative Planung und Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen bereit und sammelt alle Informationen im Sinne eines vollständigen Lebenslaufs. »In Verbindung mit einem Dokumentenmanagement-System und den Verbindungen zu den einzelnen Modulen des EAM-Systems ist das Anlagenmanagement die zentrale Informationsplattform des Systems«, so Lex.


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IQ 01/2015
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