23. NOVEMBER 2017

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Wertorientiertes Instandhaltungs- und Asset Management


Die neueste Conmoto-Projektstudie bestätigt: Ein wertorientiertes Instandhaltungs- und Asset Management ist der Schlüssel zur nachhaltigen Steigerung der Produktionseffizienz in der Chemie- und Pharmaindustrie.
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» Hier können Sie die Vollversion der Conmoto-Projektstudie zur Chemie- und Pharmaindustrie als PDF herunterladen.

Die immense Bedeutung sowohl der Chemie- als auch der Pharmabranche für die Wirtschaft steht außer Frage. Mögen die Produkte der beiden Branchen noch so unterschiedlich sein, gibt es dennoch zahlreiche Gemeinsamkeiten: Hohe Anlagenintensität und Automatisierung, aufwendige Verfahrenstechnik, komplexe Wertschöpfungsprozesse und umfangreiche regulatorische Anforderungen. In kaum einer Branche kommt den Produktionsanlagen und Maschinen eine derart große Bedeutung zu wie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Dennoch stehen in vielen Betrieben die Anlagen zu häufig still. Ursache ist oftmals eine unzureichende Instandhaltung – damit verschwenden die Unternehmen Milliarden. Genau hier gilt es jetzt anzusetzen und die machbaren Effizienzpotentiale zu heben.

So können bei den Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten direkt und indirekt durch die Effizienz des Instandhaltungs- und Asset Managements beeinflusst werden. „Dies liegt vor allem an den kapitalintensiven Produktionsanlagen und einem in der Regel geringeren Personalkostenanteil an den Herstellungskosten“, unterstreicht Nils Blechschmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der Conmoto Consulting Group. Darüber hinaus stellen oftmals „maßgeschneiderte“ und gefahrgeneigte Prozesse sowie Produktionsequipment mit gering ausgeprägter technischer Standardisierung sehr hohe Anforderungen an die Instandhalter.

Die Conmoto Consulting Group hat in den vergangenen Jahren die Maintenance und Asset Performance von insgesamt 158 Unternehmen und Produktionsstätten auf vier Kontinenten bis ins Detail durchleuchtet. Dies erfolgte nicht fragebogenbasiert, sondern auf der Grundlage von jeweils mehrwöchigen Projekten bei Conmoto Kunden vor Ort. In der neuesten Projektstudie Chemie und Pharma untersuchten und optimierten Blechschmidt und sein Team die Leistungsfähigkeit von 67 unterschiedlichen Betrieben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, USA, Brasilien und Indien. Darunter befinden sich sowohl Großkonzerne als auch führende mittelständische Unternehmen aus den Segmenten anorganische Grundchemikalien, Petrochemikalien, Polymere, Silikone, Fein- und Spezialchemikalien, Wasch- und Körperpflegemittel sowie pharmazeutische Grundstoffe und Spezialitäten.

Das von Conmoto entwickelte fünftägige Analyseverfahren durchleuchtete die Prozesse, Strukturen und Kennzahlen der Instandhaltung. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Unternehmen noch erhebliche Verbesserungspotentiale im Instandhaltungs- und Asset Management aufweisen.


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Datum:
23.09.2014
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