04. DEZEMBER 2016

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Brandgefahr vorbeugen


Thermografie

Elektrothermografie ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema in der Industrie geworden. Dadurch bieten sich für engagierte Fachunternehmen neue Chancen. Ein Beispiel dafür ist die Duisburger Firma EGI.
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Die EGI Elektro-Anlagen GmbH Ingenieurbüro existiert seit 1980 als technisch versiertes Handwerksunternehmen für Elektrotechnik in Duisburg. Heute bietet EGI seinen Kunden in der Industrietechnik, aber auch in der Gewerbe- und Haustechnik neben der traditionellen Elektroinstallation qualifizierte Dienstleistungen in den Bereichen Beleuchtungstechnik, Schaltanlagenbau, Brandmeldeanlagen, strukturierte Datennetze, LWL-Technik und KNX-Gebäudeautomation. Ergänzt wird das Portfolio der Dienstleistungen durch ein integriertes Ingenieurbüro für Planungs- und technische Dokumentationsaufgaben.

Mittlerweile arbeiten mehr als 40 Mitarbeiter für das Unternehmen, dem seit 2005 Michael Weigt als Geschäftsführer vorsteht. Er war es auch, der über die Erweiterung des Geschäftsmodells nachdachte und so auf die Thermografie aufmerksam wurde.

Am Anfang stand eigentlich kein konkreter Auftrag von Kundenseite, sondern der Versuch, zusätzliche Geschäftsfelder zu erschließen. »Ausgangspunkt unserer Überlegungen war: Welche Dienstleistung können wir anbieten, die zusätzliches Equipment und Know-How erfordert, über das unsere Kunden nicht selbst verfügen. Thermografische Untersuchungen an elektrischen Anlagen haben sich dafür angeboten«, erklärt Michael Weigt.

Zusätzliches Geschäftsfeld

2007 sondierte Weigt den Infrarotkamera-Markt, informierte sich über die Hersteller und testete auf Messen wie der Frankfurter Light and Building Wärmebildkamera-Modelle unterschiedlicher Hersteller. Schnell kam dabei Infrarotkamera-Weltmarktführer Flir in die engere Wahl. »Ich wollte von Anfang an kein besseres Spielzeug, sondern eine wirklich ausgereifte Wärmebildkamera, die über eine gewisse Auflösung verfügen sollte«, verdeutlicht Weigt. Überzeugt hat den ambitionierten Hobbyfotografen neben der gelungenen Konzeption dann auch die ergonomische und einfache Bedienung der Flir T360.

Die Kaufentscheidung für die T360 (die nicht etwa eine Einsteigerkamera ist, sondern bereits ein gehobeneres Modell aus der mittleren Flir-Palette) kam allerdings 2008 zu einem ungünstigen Zeitpunkt, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte. Denn mit der Finanzkrise im folgenden Jahr war ein zusätzliches Geschäft in einem für das Unternehmen neuen Bereich zunächst kaum zu erzielen.


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IQ 02/2013
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