28. JULI 2016

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Rundum-Service


Retrofit

Das Serviceangebot des Werkzeugmaschinenherstellers MAG schließt Maschine, Peripherie, Prozess sowie ein professionelles Projektmanagement mit ein. Die Vorteile dieses Rundum-Service verdeutlicht ein beispielhaftes Retrofitprojekt.

Ein modernes Serviceangebot für produzierende Unternehmen sichert die Verfügbarkeit und Produktivität von Maschinen und Anlagen. Dazu gehört außer der Wartung und Instandhaltung auch, den Stand der Technik immer wieder herzustellen und Optimierungsmaßnahmen umzusetzen.

Das größte Optimierungspotenzial steckt nach wie vor in Umbauten beziehungsweise im Anlagenretrofit. Durch die Überholung von Komponenten, die Modernisierung von Steuerungen und Antrieben oder Maßnahmen zur Prozessoptimierung kann die Produktivität signifikant erhöht werden. Wer jedoch eine gesamte Anlage zur Modernisierung stilllegt, braucht einen kompetenten und zuverlässigen Partner, um den Produktionsausfall zu minimieren. Die MAG Servicegruppe konnte nun bei einem Motorenhersteller in Ungarn wieder aufzeigen, dass Hersteller-Know-how und professionelles Projektmanagement Zeit und Geld sparen. Eine Transferstraße zur Bearbeitung von PKW-Zylinder-Kurbelgehäusen wurde in Rekordzeit auf den neuesten Stand gebracht.

Die Transferstraße von Hüller Hille aus dem Jahr 1990 stand nach 22 Jahren Produktion zur Modernisierung an. Im Zuge des Projekts wurde ein Teil der Stationen mit Flachbahnführungen demontiert, von MAG generalüberholt und wieder in die Anlage eingebracht. Insgesamt umfasste das Projekt elf Schlitteneinheiten einschließlich fünf Zwei- und Dreiachseinheiten. MAG fungierte als Generalanbieter und stellte außer der Planung, Technologie und Montage auch die Logistik, inklusive drei konstant verfügbarer Autokräne vor Ort und einer stundengenauen Transportplanung.

Drei Teams arbeiteten parallel im Werk, um den eng gesteckten Zeitplan einzuhalten, der einen Gesamtzeitraum von 28 Tagen vorsah. Die stringente, effektive Umsetzung der Arbeiten zahlte sich aus: Schon nach 23 Tagen konnte die Anlage ohne Einschränkungen wieder hergestellt werden und in Produktion gehen.

Michael Heinz, verantwortlich für den Geschäftsbereich Service bei MAG, betont: »Es war unumgänglich, die Transfereinheiten nach über 22 Jahren wieder auf den Stand der Technik zu bringen, um maximale Ausbringung und Qualität zu erreichen. Wir sind stolz darauf, dass wir dies in circa 80 Prozent der veranschlagten Zeit erreicht haben.«

www.mag-ias.com

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IQ 01/2013
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