19. NOVEMBER 2017

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Instandhalter entlasten


Management

Versionswerwaltung - Geplante oder ungeplante Stillstände lassen sich schnellstmöglich abarbeiten, wenn für jeden Steuerungsbaustein die jeweils aktuelle Software-Version zur Verfügung steht. Mit der Versionsverwaltung Versiondog von Auvesy sparen Instandhalter jede Menge Zeit.
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Den Ratschlag »Dokumentation ist ganz wichtig.« geben Anlagenbauer ihren Kunden eigentlich immer mit auf den Weg. Und er wird so oft beherzigt, wie gute Vorsätze durchgehalten werden. Bei Mann + Hummel hat man diesen Rat sozusagen verinnerlicht und setzt am Standort Marklkofen seit über 16 Jahren eine Software zur Versionsverwaltung und Datensicherung ein.

Das Unternehmen ist nicht nur Anwender der ersten Stunde von Versiondog, sondern hatte auch schon dessen Vorgänger im Einsatz. Marklkofen ist in der Mann + Hummel-Gruppe der Standort, an dem Filter für sämtliche Medien im Bereich Auto und Industrie produziert werden. Die Filter gehen größtenteils in das Ersatzteil-, ein geringer Teil in das Erstausrüstergeschäft.

Dafür stehen 200.000 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung. Als größter Standort übernimmt Marklkofen so etwas wie die Leitfunktion in allen Belangen der Produktion, seien es neue Maschinen, Produktionsverfahren oder die Standardisierung von Abläufen.
Klaus Wanninger, verantwortlich für die IT Technik in der elektrischen Instandhaltung bei Mann + Hummel am Standort: »Da sind wir sehr gut aufgestellt.« Immerhin werden erhebliche Summen jedes Jahr in neue Maschinen, Roboter und Peripherie investiert. Produziert wird im Drei-Schichtbetrieb von Montag früh bis einschließlich Samstag. Da sind eine hohe Verfügbarkeit und möglichst kurze Stillstandzeiten die absolute Voraussetzung. Um dies zu realisieren, ist die nahezu komplette Vernetzung der Produktion eine gute Basis.

Gesteuerte Fernwartung

Alle Maschinen sind an ein MES-System angeschlossen, werden komplett überwacht und Störungen aufgezeichnet. Kommt eine neue Maschine, wird eine neue IP-Adresse vergeben, ein Netzwerkkabel gezogen, die Kommunikationsbaugruppe eingebaut und die Maschine läuft im Netzwerk. Gleichzeitig werden Wartungsports geschaffen, an denen sich ein Instandhalter oder auch ein externer Programmierer einloggen, auf das Datenmanagementsystem Versiondog zugreifen und an der Linie programmieren kann. So ist auch die Fernwartung über Versiondog gesteuert und sichergestellt, dass stets mit der aktuellsten Version gearbeitet wird.

Alleine die Zahl der täglichen Backups zeigt, welche Bedeutung das Unternehmen der Datensicherung und Versionsverwaltung beimisst. Von den insgesamt über 1.100 Backups laufen gut 600 täglich, weitere 300 wöchentlich. Die jeweils letzten sieben ›Abzüge‹ werden gespeichert.
Zu den gespeicherten Versionen gehören auch komplette Listen aller eingestellten Parameter, auch Rezepturen genannt. Dadurch wird eine durchgängige Aktualität der Software-Version auf jeder einzelnen, ins Netzwerk eingebundenen Komponente sichergestellt. Das erleichtert Instandhaltungsarbeiten nicht nur, sondern verkürzt sie ungemein – jedenfalls entfällt die Suche nach der passenden Softwareversion.


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IQ 01/2017
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