19. NOVEMBER 2017

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Leittechnik erneuert


Markt

Retrofit - Die K+S Kali GmbH hat die Steuerungen von Gasturbinen durch das Automatisierungssystem Valmet DNA ersetzt. Darin sind die Regelung, die Steuerung, der Schutz, die Zustandsüberwachung und das Informationsmanagement integriert.
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Die K+S Kali GmbH investiert in die Modernisierung ihrer Gasturbinen vom Typ Solar Taurus 60S. Mit sechs Produktionsstätten in Deutschland zählt das Unternehmen weltweit zu den führenden Anbietern von Kalium- und Magnesiumprodukten.

Insgesamt werden Modernisierungen an sechs Gasturbinen an drei Standorten durch den Einsatz der Gasturbinenleittechnik von Valmet realisiert. Der Auftrag wurde an NGT Gasturbinentechnik vergeben. Die leittechnische Modernisierung erfolgt in Kooperation mit Valmet Automation. Die mit der Inbetriebnahme der Gasturbinen 1995 ursprünglich gelieferte Turbinenautomatisierung war die bereits abgekündigte Steuerung Siemens S5. Die Senkung der Abgasemissionen, besonders NOx, war einer der Gründe für die Erneuerungen. Flexible Leistungsregelung als 70-Prozent-Maschine ist jetzt möglich.

Die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte bei Teillast war mit den vorherigen Regel-Komponenten nicht möglich. Im Jahr 2015 wurden am Standort Unterbreizbach die Steuerungen von zwei Solar Taurus 60 T7001S Gasturbinen durch das Automatisierungssystem Valmet DNA ersetzt.
Es ist ökonomisch sinnvoll, in eine Modernisierung der Turbinensteuerungen zu investieren, um den Produktionsprozess sicherzustellen und die funktionale Sicherheit der Anlage aufrechtzuerhalten. Einschränkungen der Verfügbarkeit aufgrund des Anlagenalters wurden zunehmend wahrscheinlicher, da die Automatisierung bereits 25 Jahre alt war.

Anforderungen erfüllt

Die Verantwortlichen bei K+S Kali haben lange nach einer geeigneten Lösung gesucht. Anforderungen waren sowohl die Anbindung an die vorhandenen Schnittstellen als auch Transparenz und Erhalt des vorhandenen Sicherheitskonzeptes. »Mit Valmet DNA sind unsere Anforderungen erfüllt worden. Nun können wir die Reaktionen der Turbine genauer nachvollziehen«, berichtet Stephan Boas, Betriebsingenieur bei K+S Kali in Unterbreizbach.


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IQ 01/2017
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